Goldene Vereinsehrennadel für Matthias Kordtokrax

Da er nicht persönlich bei der diesjährigen Mitgliederversammlung anwesend sein konnte, verlieh die Ehrenvorsitzende Margret Pollmeier im Namen des Ältestenrates und des Vorstands während eines privaten Besuchs bei ihrem früheren Vorstandskollegen nachträglich die Goldene Vereinsehrennadel an Matthias Kordtokrax.

Matthias ist seit nunmehr 50 Jahren Turnvereinskind durch und durch. Er durchlief die Handballabteilung aktiv in allen Altersklassen und unterstützte diese über viele Jahre engagiert ehrenamtlich in verschiedenen Bereichen. Als 17-jähriger half er beim Aufbau des Mini-Handballs und trainierte dann im Kinder- und Jugendhandball bis 1991. Nach seiner Rückkehr nach Verl war er dann viele Jahre als Schiedsrichter für den Verein tätig.

In der schwierigen Situation, als nach dem Ausscheiden von Werner Feige das Ressort Finanzen im Vorstand nicht besetzt werden konnte, stellte Matthias sich als Beisitzer zur Verfügung mit den Worten „Es ist mir eine Ehre!“ und übte dieses Amt mit großem Turnvereinsherz aus. Er brachte sein kompetentes Fachwissen in den  geschäftsführenden Vorstand ein – insbesondere auch während der von großen Unsicherheiten geprägten Coronajahre.

Matthias` Engagement für „seinen Verein“ war in den Jahren als Beisitzer von tiefem Verantwortungsgefühl geprägt, aber auch  –  wie er immer wieder betonte – von Freude.

So stellte er sich im Herbst 2020 der Gesamtverantwortung und wurde für das Ressort Finanzen in den geschäftsführenden Vorstand gewählt. Endlich war der Vorstand nach sieben Jahren wieder komplett!

Sein Lebensmittelpunkt liegt nun seit über einem Jahr im schönen Schwarzwald – in der Heimat seiner Frau Claudia und in der Nähe der Familie der Tochter.
Aus Sicht des Turnvereins leider, aber folgerichtig und verständlich, übergab Matthias sein Amt auf der MV im letzten Jahr an seine Nachfolgerin Ina Setter.
Mit der Verleihung der Goldenen Vereinsehrennadel sagen der Vorstand und der Ältesten- und Ehrenrat ganz herzlich Dankeschön!

(Text und Foto: Margret Pollmeier)