Steckbrief: Jörg Peters

In unserem „Steckbrief“ stellen wir mit Jörg Peters dieses Mal einen Übungsleiter aus dem Team der TV-Geschäftsstelle vor. Er erklärt, wie er vom Leistungssport (Handball) zum Rehasport gekommen ist und warum der Sport dem Menschen individuell mehr Lebensqualität gibt.

Wie lange bis Du schon im TV?
Ich habe gerade mein 25. Berufsjahr hinter mir.

Welche Aufgabe hast du im TV?
Als hauptamtlicher Dipl.-Sportlehrer bin ich natürlich auch als Übungsleiter tätig. Daneben beschäftige ich mich mit der Organisation und Verwaltung des Sportbetriebs und der Geschäftsstelle. Dazu gehören u.a. die Personalsuche, der Austausch mit den TV-Abteilungen sowie die Kommunikation mit den vielen Sportverbänden. Seit einigen Jahren beschäftigen wir uns zunehmend auch mit der Thematik „Digitalisierung“. Wir möchten möglichst viele Prozesse und Abläufe im Verein automatisieren und vereinfachen, um unseren Mitgliedern noch mehr Service und eine bessere und einfache Kommunikation sowie ein Plus an Qualität zu bieten. Hier haben wir schon einige neue Dinge angestoßen, wie z.B. den TV-Newsletter, die neue Website und die Onlinebuchung von Sportkursen. Auf den Weg gebracht haben wir auch verschiedene Online-Portale vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie, um z.B. Sportler*innen und Zuschauer kontaktlos einzuchecken. Kurz gesagt, in diesem Bereich gibt es noch viel Luft nach oben und wir müssen „am Ball“ bleiben.
Der Vorstand, die Geschäftsstelle sowie alle weiteren TV-Gremien und Ehrenamtler sind voller Tatendrang, den immer neuen und manchmal nicht einfachen Herausforderungen gerecht zu werden. Alle zusammen sind wir ein harmonisches und eingespieltes Team, hier macht es Spaß zu arbeiten, auch wenn es mal hektischer wird und die Zeit davon rennt…    

Wie bist du zum Sport gekommen?
Mit 8 Jahren habe ich mit dem Handballspielen angefangen. In einem kleinen Dorfverein im Bielefelder Norden. Mit 12 Jahren hat mich auch die Leichtathletik fasziniert, etwa 2 Jahre war ich dann neben dem Handball auch bei der Bielefelder Turngemeinde (BTG) als Leichtathlet aktiv. Meine Vorliebe galt jedoch dem Handball. Als Kreis- und Bezirksauswahlspieler spielte ich in den Folgejahren für viele Bielefelder, Herforder und Gütersloher Vereine u. a. auch kurzzeitig in der Oberliga. Meine aktive leistungssportliche Laufbahn beendete ich mit verschiedenen Trainertätigkeiten für Bielefelder Herren- und Damenhandballmannschaften. Parallel zu meinem Studium war ich auch als Vorstandsmitglied und Fachübungsleiter in einem Verein für Rehabilitationssport tätig und arbeitete später in einer Rehaklinik. Hier habe ich mich dann intensiv mit dem Rehasport, hauptsächlich dem Herzsport beschäftigt.

Welche sportlichen Angebote leitest du im TV?
Zu Beginn meiner Tätigkeit habe ich schon viele sportliche Angebote geleitet: Leichtathletik, Kinderturnen, Vorschulturnen, Spiel und Gymnastik für Männer, Rehasport sowie verschiedene Kursangebote. Heute betreue ich zwei Herzsportgruppen sowie Präventionssportgruppen und springe als Vertretung ein.

Was macht dir Spaß an deiner Arbeit?
Der Sport ist ja sehr vielfältig und abwechslungsreich. Genau wie die Menschen, die ihn treiben, sind auch die Motive unterschiedlich. Die einen suchen Gesundheit oder persönliches Wohlbefinden, andere möchten möglichst (Hoch-) Leistung erzielen, wiederum andere suchen mehr Geselligkeit und Kontakt. Die unterschiedlichen Motive sind das Faszinierende am Sport. Alle haben jedoch eines gemeinsam: die Bewegung steht im Mittelpunkt, jedoch in ganz unterschiedlicher Ausprägung und Intensität. Und durch die Bewegung kann der Sport auch eine Menge bewegen. Diese Erfahrungen habe ich besonders im Rehasport gemacht – Sport gibt dem Menschen individuell mehr Lebensqualität, egal aus welchem Motiv.

Was treibt dich an?
Mit den Menschen zusammen Sport zu treiben, ihnen zu vermitteln, dass Bewegung gut tut und persönlich hilft. Wobei die Freude am Sport und das individuelle Wohlbefinden unverzichtbar und sehr wertvolle Erfahrungen sind.