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Zwölf Verler beim Nikolausturnier in Rietberg dabei

Das Nikolausturnier in Rietberg ist traditionell das letzte Turnier des Jahres. In diesem Jahr wurde es zum 35. Mal durchgeführt. Nicht jedes Jahr waren auch Verler Kämpfer vertreten, aber nur wenige Termine haben die Verler Judoka über die Jahre verpasst. In diesem Jahr gingen 12 Judoka des TV Verl an den Start. Vertreten waren alle Altersklassen von U 10 bis hin zu den Erwachsenen. Los ging das Turnier mit den Senioren, U 18 und U15. Maria und Kim Schönrock hatten in ihren Gewichtsklassen wenig zu tun. Maria hatte eine Gegnerin, eine alte Bekannte und musste durch ein Best of Three gleich zwei Mal gegen sie ran. Beide Kämpfe konnte sich souverän für sich entscheiden und belegte somit den ersten Platz. Kim war kampflos und bestritt einen Freundschaftskampf gegen eine Kämpferin aus Gütersloh, die eigentlich zwei Gewichtsklassen unter ihr gekämpft hatte. Die beiden Kämpfe waren freundschaftlich und Kim gewann sie beide ohne Probleme.
Nachdem die Großen mit ihren Kämpfen gegen 11.30 Uhr durch waren, wurde es ernst für die Kleinen. Die U10 startete mit 6 Kämpfern aus Verl. In der Altersklasse konnte sich der Verein über einen ersten Platz, einen zweiten und vier dritte Plätze freuen.
Den Anfang machten Leon und Felix. Besonders Leon konnte seine Gegner dominieren. Alle drei Entscheidungen waren sehr schnell und liefen alle nach dem gleichen bewährten Muster. Den Gegner werfen und dann mit Haltegriff abschließen. Somit durfte Leon am Ende auf das oberste Treppchen steigen. Sein Bruder Felix machte es Leon nach. Nur beim zweiten Kampf klappte es nicht so wie gewollt. Felix lag bis zum Ende mit einer Wertung zurück und musste sich geschlagen geben. Aber mit dem zweiten Platz war er auch zufrieden.
Lukas, Lasse, Tom und Michel durften bei der Siegerehrung sich über eine Bronzemedaille freuen. Lasse hatte einen schlechten Tag erwischt und die angesetzten Techniken klappten nicht so wie gewohnt. Durch seine vielen Versuche doch eine Technik durchzubringen, konnte er einen Kampf durch einen Kampfrichterentscheid für sich verbuchen.

Tom und Michel starteten in der gleichen Gewichtsklasse. Es ist immer blöd gegen einen Vereinskollegen zu kämpfen. Besonders für die Trainerin ist es dann mit den anfeuern schwierig. Bevor die beiden Verler auf die Matte gingen, wurde verabredet, dass immer der angefeuert wird, der hinten liegt.  Tom musste sich am Ende Michel durch einen Kampfrichterentscheid geschlagen geben, weil Michel schon über etwas mehr Erfahrung verfügte als Tom. Er stand das erste Mal bei einem Turnier auf der Matte. Auch wenn die anderen beiden Kämpfe auch verloren gingen, konnten die beiden einen guten Eindruck hinterlassen. Sie haben sich nicht einschüchtern lassen und einfach versucht ihr Bestes zu geben. Mehr kann eine Trainerin nicht verlangen.
Lukas hatte eine sehr schwere Gewichtsklasse erwischt. Alle Gegner hatten höhere Gürtel. Neben einem Orange-Gelbgurt (Lukas ist Gelb-Weißgurt) musste er sich auch einem Orange-Grüngurt stellen. Mutig gab Lukas alles und machte es seinen Gegnern nicht leicht. Entweder kam er aus Haltegriffen wieder raus oder er schaffte es hervorragend sich zu verteidigen und Würfe zu verhindern. Lukas kann trotz verlorener Kämpfe sehr stolz auf seine Leistung sein.
Als Letztes gingen die drei Kämpfer in der U13 auf die Matte. Sie hatten sehr lange auf ihren Einsatz warten müssen und mussten erst einmal wieder rein kommen. Justin und Moritz konnten sich in ihren Gewichtsklassen nicht durchsetzen. Moritz ließ sich von der Körpergröße beeindrucken und startete erste in der zweiten und dritten Begegnung richtig durch. Er war angriffslustig und versuchte verschiedene Techniken. Auch wenn es am Ende der dritte Platz auf dem Treppchen war, hat er an diesem Tag gezeigt, was in ihm steckte. Das Gleiche gilt für Justin. Leider gab es auch einen Kampfrichterentscheid gegen ihn, obwohl er sehr engagiert gekämpft hatte, waren die Kampfrichter der Meinung, dass der Gegner ein kleines bisschen besser gewesen ist. Manchmal fehlt nur sehr wenig, aber es geht mehr darum dabei zu sein und sich zu trauen.
Petru war dann die vorletzte Gewichtsklasse. Leider trifft ihn häufig das Los, dass er sehr lange warten muss. Diese Tatsache beeindruckt Petru wenig. Wie Immer ging er auf die Matte schnappte sich den Gegner, warf ihn und gewann mit Haltegriff. Zweimal konnte er nach wenigen Sekunden die Matte wieder verlassen. Der dritte Gegner war dann aber doch etwas schwieriger. Es ging lange hin und her. Keiner der Kämpfer konnte eine Wertung für sich verbuchen, so dass es am Ende der Kampfrichter entscheiden musste. Zu Recht entschied er für Petru und somit konnte er wieder einen ersten Platz für sich verbuchen.
Insgesamt war es mit 4 ersten Plätzen, einem zweiten Platz und 6 dritten Plätzen ein erfolgreiches Turnier. Die Trainerin war mit allen sehr zufrieden und hofft, dass auch im nächsten Jahr wieder viele Kämpfer auf die Turniere im Kreis gehen.                                     

Beim Nikolausturnier in Rietberg gingen in diesem Jahr 12 Judoka des TV Verl an den Start. (Foto: M. Kraft)

Foto: M. Kraft

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